Subventionierung des Fliegens
durch die Steuergesetzgebung.
Es ist allgemein bekannt, daß das Flugkerosin (im gewerblichen Bereich) von
Mehrwert-und sonstigen Steuern befreit ist
Es ist nicht allgemein bekannt, daß "die Bundesregierung (...) im Rahmen des
steuerlichen Subventionsabbaubeschlusses vom 10 Juli 1991 beschlossen (hat),
die in der Befreiung der gewerblichen Luftfahrt von der Mineralölsteuer liegende
Begünstigung abzubauen, da sie aus wettbewerblichen Gründen eine
steuerliche Gleichstellung aller Verkehrsträger anstrebt"
(Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen in Juni 1996)
Leider, leider, leider kann die Bundesregierung nicht das tun, was sie möchte,
da die Besteuerung von Flugkerosin international geregelt ist.
Es wird nicht besteuert.
Punkt.
Natürlich würde eine Besteuerung Urlaubsflüge verteuern.
Und vieles andere auch.
Aber, es sei denn, man unterstellt der Regierung, eine unersättliche Gier nach
Mehreinnahmen zu haben, müssten die riesigen Einnahmen aus diesem Bereich,
eine Reduzierung der Besteuerung in anderen Bereichen möglich machen.
Oder?
Unter dem Strich wäre der Durchschnittsbürger weder reicher noch ärmer.
Er würde aber in einer ruhigeren und saubereren Welt leben können.
Die Verlierer?
Fluggesellschaften, Flughafenbetreiber, Flugzeugbauer etc.
Im Wirtschaftsleben wird aber doch sonst jeder und alles besteuert.
Was spricht eigentlich für die Privilegierung eines Wirtschaftzweiges zuungunsten
aller anderer außer ihr ungeheurer Einfluß auf die Politik und die Politiker?
Es gibt viele Argumente, dafür und dagegen. Die FRAPORT hat soviel Geld und Einfluß,
daß die Argumente der Ausbaubefürworter nicht zu überhören und nicht zu
übersehen sind.
http://www.Flughafen-BI.de/ die offizielle Seite der Flughafenbewegung.
Wer sich über alle Themen betreffend des geplanten Ausbaus des Frankfurter
Flughafens informieren will oder Kontakt mit einer der vielen Bürgerinitiativen
aufnehmen möchte, ist hier richtig.