In unserem Staat ist die Mehrwertsteuer ein Instrument der "Steuerung" und
nicht nur der Besteuerung.
Es wird Politik mit der Mehrwertsteuer gemacht.
Wir möchten Ihnen einige interessante Aspekte der
Mehrwertsteuergesetzgebung in Deutschland aufzeigen.
Von Lebensmitteln und Überlebensmitteln
Fänden Sie es sinnvoll und gut, wenn wir unsere Fahrräder
billiger kaufen könnten?
Selbstverständlich ohne Einbußen an Qualität, Leistung und Service.
Dann lesen Sie weiter.
Sie wissen:
der Mehrwertsteuersatz auf Lebensmittel beträgt nicht 16% sondern 7%.
Und Sie wissen auch,
daß unser Staat die Bedeutung der Kultur für unser
Zusammenleben durch den Verzicht auf Mehrwertsteuereinnahmen würdigt.
Auf Bücher und Theaterbesuche bezahlen wir den ermäßigten
Mehrwertsteuersatz von 7%.
Lebensmittel und Überlebensmittel = 7% Mehrwertsteuer.
Wissen Sie, daß der Staat ein weiteres "Grundlebensmittel" durch den
ermäßigten Mehrwertsteuersatz bevorzugt behandelt?
Wahrscheinlich nicht.
Wenn Sie Taxi fahren, bezahlen Sie für Entfernungen bis 50 Km nur 7% Mehrwertsteuer.
Auf Rollstühle und orthopädische Hilfsmittel zahlt man nur 7% Mwst.
Die Grundmobilität wird vom Staat durch den Verzicht auf
Mehrwertsteuer gefördert.

Jeden Tag verhilft das Fahrrad Millionen von Menschen zu Mobilität und

entlastet unsere Städte und die öffentlichen Kassen.
Der Straßen- und U-Bahnbau verschlingt jedes Jahr Milliarden Euro.
Der Radfahrer kostet Vater Staat kein Cent.
Das Fahrrad ist ein ÜBERLEBENSMITTEL in unseren Städten.
Das Radfahren fördert Gesundheit und Wohlbefinden.
Wir fordern
die Senkung des
Mehrwertsteuersatzes
für Fahrräder
auf 7%
Diese Forderung haben wir vom Radschlag erstmals im Sebtember 1995 anläßlich
einer Fahrradmesse gestellt. In der Zwischenzeit haben sich Teile der
Fahrradbranche, wie gehofft, dieser Forderung angeschlossen. Schließen auch
Sie sich dieser Forderung an, in Parteien, Kirchen, Vereinen und Gewerkschaften
- dort, wo Sie Einfluß Haben.
Wir Radfahrer haben es rädlich verdient!