Radfahren mit Kindern macht Spaß. Sie sollten allerdings genau so sicher und entspannt sitzen können, wie unsere kleine Kusine, Yağmur, auf dem Sessel zu Hause.
Leider sehen wir oft in der Praxis Kindersitze so montiert, daß es gefährlich werden könnte. Wie auf diesem Bild.

Kindersitze dürfen nicht
an der Sattelstütze befestigt werden.
Wirklich nicht, es könnte sehr gefährlich werden.
Damit hat
weder der Hersteller des Fahrrades noch der Sattelstütze
gerechnet. Die Stütze oder der Rahmen gar könnte brechen
und dann liegt das Kind auf der Straße.
Also wie macht man es denn richtig?
Nicht jedes Fahrrad ist gleichermaßen oder überhaupt für die Montage eines Kindersitzes geeignet. Heutzutage sind Kindersitze meistens für die Montage am Sitzrohr, also am Rohr des Rahmens zwischen Sattel und Tretkurbel, vorgesehen. Der Rahmen ist hier belastbar. Der mitgelieferte Halter wird an Rahmen verschraubt. Selbstverständlich ist ein Zweithalter für ein weiteres Rad auch separat lieferbar. Früher waren Kindersitze oft am Gepäckträger befestigt. Das war nicht wirklich sicher genug. Wir haben böse Sachen in den 80’er Jahren erlebt. Die Markteinführung des Römer Jockeys war schon eine kleine Revolution!
Was ist bei der Entscheidung für einen Kindersitz zu beachten?

Wenn Ihr Fahrrad hauptsächlich ein Sportgerät ist, hat der Hersteller die Eignung für einen Kindersitz nicht zwangsläufig berücksichtigen müssen. Mountainbikes oder Rennräder können dünnwändige Rohre oder Federungssysteme haben, die die Kindersitzmontage nicht zulassen. In Zweifel fragen Sie den Hersteller oder Ihren Fahrradhändler.

Manchmal passt der Halter nicht, oder nicht ohne Änderungen an der Kabelführung, zum Beispiel, oder am Gepäckträger. Gerade bei besonders kleinen Rahmen tauchen häufiger Probleme auf.

Vielleicht ist die Montage des Kindersitzes der willkommene Anlass, Ihr Fahrrad gründlich zu kontrollieren oder kontrollieren zu lassen. Bedenken Sie bitte, dass Ihr Fahrrad von nun an stärker beansprucht wird.

„Testsieger RÖMER JOCKEY beim aktuellen Fahrradkindersitz-Test (04/2007) von Stiftung Warentest
Die Fahrrad-Kindersitze JOCKEY Comfort und JOCKEY Relax von RÖMER schnitten im aktuellen
Test (04/2007) von Stiftung Warentest als einzige Modelle mit dem Gesamt-Testurteil „GUT“
ab und teilen sich den Platz auf dem Siegertreppchen. Insgesamt wurden 15 Fahrrad-Kindersitze getestet.
In den Bereichen Handhabung, Sicherheit sowie Eignung für das Kind glänzen die beiden
JOCKEYS mit der besten Beurteilung und erzielen in allen drei Bereichen „gut“.
Wir verkaufen hauptsächlich die Kindersitze der Firma Römer.
Warum haben wir uns dafür entschieden?
Als renommierter Hersteller Autokindersitze und Marktführer in Deutschland steht der Name Römer für innovative aber geprüfte Sicherheit. Die Kindersitze sind relativ leicht, und selbstverständlich bis zu der gesetzlich zugelassenen Grenze von 22 kg zugelassen. Ersatzteile sind lieferbar, wenn nicht immer innerhalb kürzester Zeit. Aber das vielleicht Entscheidende für uns? Wir haben noch nie einen sicherheitsbedingten Reklamationsfall erlebt.

Römer Jockey Relax €95,- Römer Jockey Comfort €110,-
Bei beiden Kindersitzen ist die Rückenlehne mit einem Handgriff in Sitz- oder Ruheposition verstellbar. Beim Jockey Comfort lässt sich die Höhe der Kopfstütze mit nur einer Hand in 9 Stufen passend einstellen. Im Alltag macht sich die leichte Einhandbedienung des Gurtsystems angenehm bemerkbar. Das Jockey hat mehrfach verstellbare Fußrasten und einen integrierten Speichenschutz.
Der Kindersitz ist montiert.
Jetzt kann es losgehen!!?
Vielleicht.
Meistens nicht.
Denn:

Wie wollen Sie Ihre Tasche, die Kindersachen, das Schloss etc etc mitnehmen?

Steht das Fahrrad mit dem bisherigen Ständer sicher genug, wenn Sie das Fahrrad beladen wollen?
Einige Anregungen aus der Praxis:
Zum neuen Fahrrad passt oft sehr gut ein Klickfix Halter.



Danach haben Sie eine große Auswahl an Körben und Taschen:



Falls Sie mit montiertem Kindersitz noch mehr mitnehmen möchten, Einkaufen gehen oder einen längeren Ausflug machen, wird der Lenkerkorb vielleicht nicht mehr ausreichen. Ihren Gepäckträger werden Sie wie bisher nicht benutzen können. In der Regel passen keine Taschen
mehr neben dem Kindersitz
Dann kommt die Montage eines „Low-Rider“ Gepäckträgers an der Gabel in Frage.

Rechts und links hängt dann eine Tasche, die können durchaus die gleichen sein, die Sie sonst am hinteren Gepäckträger bei Ausflügen verwenden.
Das Ganze hat noch einen großen Vorteil:
Das Fahrrad fährt ruhiger als mit einem Last am Lenker. Es fährt wahrscheinlich sogar ruhiger als ohne Zuladung.
Wohin mit dem Schloß? Das dicke, fette Schloß, das
nun mal unentbehrlich ist in der Stadt.
Am Einfachsten ist es manchmal, das Schloss mit einem Expander unterhalb des Gepäckträgers zu befestigen. Abus bietet außerdem eine große Auswahl an Halter für alle mögliche Positionen am Fahrrad an.

Fahrradhersteller montieren sowieso gerne sehr einfache Ständer an ihren Fahrrädern, um Geld zu sparen. Fahrräder stehen gut entweder mit einem hochwertigen Seitenständer, zum Beispiel
mit dem Pletscher Multi
oder mit einem Zweibeinständer. Das Fahrrad steht dann gerade. Das finden viele Eltern angenehm, wenn Sie Ihr Kind in den Sitz heben wollen.
Wir führen von Pletscher den Zweibeinständer und Hebie Ständer in zwei Ausführungen. Der neue Zweibeinständer 690 ist dank der Verwendung Aluminium verstärkten Glasfasermaterials wesentlich leichter als bei Zweibeinständern üblich. Der Ständer passt außerdem bei den immer beliebeteren Vollballonreifen "Big Apple" von Schwalbe.
Aller Erfahrung nach ist jetzt die Montage eines

Lenkungsdämpfers ratsam.Nach der Montage eines Zweibeinständers schlägt der Lenker leicht um. Abhilfe schafft der so genannter Lenkungsdämpfer der Firma Hebie. Je nach Fahrrad in verschiedenen Ausführungen