Können Sie sich noch erinnern, wie stolz Sie waren, als Sie "richtig" radfahren konnten? Ein Meilenstein in der Entwicklung der meisten Kinder. Zum Glück wird der Weg dahin heutzutage meistens ein wenig eingeebnet. Balancieren, Bremsen, Schnell-aber-nicht-zu schnell-sein lernen immer mehr Kinder auf Laufrädern und Rollern. Das finden wir sehr gut, da die Kinder nicht zu schnell und zu früh mit dem Radfahren überfordert werden. Wir Großen unterschätzen oft, wie kompliziert das Radfahren ist.
(Ich nicht. Ich habe erst mit neunzehn Radfahren gelernt.)
Fahren mit Stützrädern ist nicht wirklich Radfahren. Wenn immer möglich, empfehlen wir, dass Kinder ohne Stützräder das Radfahren lernen.
Aus zwei Gründen:

Kinder glauben, dass sie schon Radfahren können und sind vielleicht später enttäuscht.

Falls die Stützräder über die Lernphase hinaus montiert bleiben, kann das Kind bei recht kleinen Unebenheiten stürzen. Sie sind dann gefährlich statt stützend.
Kinderräder sind in Deutschland üblicherweise als 12“, 16“, 18“ und 20“ erhältlich. Eine kleine Tücke - die "gleichgroßen" Modelle verschiedener Hersteller sind unterschiedlich groß. Falls ihr Kind ein 16“ Rad von einem anderem Kind fahren kann, können Sie nicht davon ausgehen, dass jedes
andere 16“ Fahrrad auch passen wird. Es hilft nur ausprobieren! Da Kinderräder sehr häufig als Überrraschungsgeschenk gekauft werden, tauschen wir gerne in eine andere Größe nachher um.
Wir verkaufen ausschließlich Kinderräder von Puky.
Jeder kennt Puky. Dieses Familienunternehmen produziert nach wie vor seine Fahrräder hier in Deutschland. Kinderräder werden leider oft lieblos produziert. Bei Puky - leidenschaftlich.
Was die Menschen hinter Puky sich überlegt haben, haben sie sich lang überlegt und gut überlegt. Ist man trotzdem manchmal anderer Meinung, bleibt es dennoch sehr erfreulich, dass Produkte aus einem fundiertem Wissen um die Andersartigkeit des Kindes dem Erwachsenen gegenüber entwickelt und produziert werden.
Spielräder


Puky hat 2007 neue Kinderräder für Kinder im Alter von 3 plus bis 6 Jahren in 16 und 18 Zoll vorgestellt. Wir sind begeistert. Hier hat ein Hersteller gründlich über „das erste Fahrrad“ nachgedacht.

Ohne Stützräder. Die meisten Kinder haben heutzutage ein Laufrad. Ein Fahrrad mit Stützrädern wäre ein Rückschritt für das Kind!

Aus Aluminium. Und wirklich leichter als herkömmlich Kinderräder

Größere Verstellbarkeit. Dank einer besonderen Rahmengeometrie lässt sich das Fahrrad sehr leicht und lange dem Wachstum des Kindes anpassen.

Schöne Farben. Schönes Design, das den Kindern nach unseren Beobachtungen wirklich gefällt.
Neu 2008:
Puky ZL 18 mit einer Shimano Dreigangschaltung, die sehr leicht zu bedienen ist
€ 225.99
20" Fahrräder
20“ Fahrräder sind in der Regel schon mit Beleuchtung und einer Dreigangschaltung ausgestattet.

Zur Zeit bieten fast alle Hersteller zwei verschiedene Grundmodelle an,
entweder mit einem offenen Rahmen (gern Mädchenrad genannt), was dem leichteren Ein- und Absteigen ermöglicht, und mit einem Y-Rahmen/Kreuz (gern Jungsrad genannt), was sportlicher und „erwachsener“ aussieht. Mädchen finden diese Räder auch ganz toll. Umgekehrt akzeptieren Jungs die offene Form unserer Erfahrung nach eher nicht. Und schon gar nicht in rosa. Was Probleme macht, wenn es den Erwachsenen geeigneter erscheint